Covid-19 und das Chaos

Ein Kommentar zur Lage von Roger Letsch

Krisen wie die aktuelle unter der Ägide des Covid-19-Virus hat es noch nie gegeben, denn im Unterschied zur Pest im 14. Jahrhundert oder der Spanischen Grippe 1918 trifft es heute eine weiterentwickelte, stark vernetze und vor allem extrem arbeitsteilige Gesellschaft. Das 14. Jahrhundert basierte auf Selbstversorgung kleiner und kleinster Einheiten, der Fernhandel war ĂŒberschaubar. Selbst 1918 lebte die Mehrheit der Menschheit noch in lĂ€ndlichen Strukturen, der Kontakt zur Außenwelt wurde vom Pfarrer und vom BĂŒrgermeister aufrechterhalten und beide wandten sich an höchst unterschiedliche „höhere Instanzen“. Die Wucht, mit welcher der jĂ€he Stopp des wirtschaftlichen und sozialen Lebens die Welt heute trifft, hat kein Beispiel. Ökonomen wie Taleb oder Krall sehen in der aktuellen Corona-Pandemie genau das „Schwarzer Schwan“-Ereignis, an das niemand gedacht hat und das Potenzial in sich trĂ€gt, uns in eine tiefe und lange Stagflation zu stĂŒrzen. Die Panik an MĂ€rkten, in Regierungen und in der Bevölkerung gibt ihnen recht, auch wenn dieser Schwarze Schwan nicht der Auslöser der Krise, sondern nur deren Brandbeschleuniger ist.

Das Wesentliche

Es wird einigen noch nicht aufgefallen sein, aber das erste, was in dieser Krise knapp wurde, war nicht Toilettenpapier, sondern Vertrauen. Das Vertrauen darauf, dass unsere Gesellschaft auch morgen noch so funktionieren wird, wie wir sie beim Schlafen gehen zurĂŒckgelassen haben, hat tiefe Risse bekommen. Die Gewissheit des Überflusses war es, die es einigen sogar erlaube, politische GeringschĂ€tzung oder Verachtung dafĂŒr zu entwickeln. SĂ€tze wie „wir haben zwanzig Sorten Joghurt im KĂŒhlregal, können aber den Hunger in der Welt nicht besiegen“ klingen uns allen noch in den Ohren. Doch gerade der Überfluss, die VerfĂŒgbarkeit und ZuverlĂ€ssigkeit unserer Lieferketten sorgten dafĂŒr, dass wir Vertrauen aufbauten und jede Vorsorge bereitwillig externalisiert oder unterlassen haben. Es bedurfte nur weniger Jahrzehnte, um das menschliche Verhalten vom tribalen Raffen hin zur anonymen Kooperation zu verĂ€ndern. Es bedarf sogar nur Tage, um in tribales Verhalten zurĂŒckzufallen und eingespielte Versorgungsketten an den Rand des Kollaps zu bringen.

Unser kooperatives Verhalten hat sogar so gut funktioniert, dass wir uns keine Gedanken darĂŒber machten, wie es zustande kommt. Wir dachten, die ganze Welt ticke so wie wir. Denn dass Stromversorgung, Wasser, Gas, MĂŒllabfuhr, Gesundheitsversorgung und die Versorgung mit Joghurt gesichert waren, dafĂŒr sorgte doch die Regierung! Es ist noch nicht lange her und klingt wie ein verquerer Hilfeschrei aus einer anderen Zeit, dass die sogenannten Prepper auf dem Radar des Verfassungsschutzes auftauchten. Die SĂŒddeutsche noch 2017: „Sogenannte „Prepper” bereiten sich auf mögliche Katastrophen vor, in denen das staatliche Versorgungssystem zusammenbricht.“ Hier ist bereits verrĂ€terisch von „staatlich“ die Rede, wo doch eigentlich von der Lebensmittelversorgung durch den freien Markt gesprochen werden muss. Heute ist allen das Lachen und Kriminalisieren vergangen, stattdessen könnten Prepper nun Seminare ĂŒber Lagerwirtschaft, Verbrauchskalkulation und Vorratshaltung geben, wenn es noch öffentliche Veranstaltungen gĂ€be.

FĂŒhrungsschwĂ€che der Politik

Krisenzeiten sind gute Zeiten fĂŒr fĂ€hige Politiker und man muss leider feststellen, dass es solche zumindest auf Landes‑, Bundes‑, oder EU-Ebene nicht gibt. Ist nicht die EU per eigener Definition genau eine solche Körperschaft, die jenseits nationaler Interessen das Wohl aller BĂŒrger im Auge hat und sich um nichts Wichtigeres kĂŒmmert, als das große Ganze? Doch es gab und gibt keine NotfallplĂ€ne, kein einheitliches Vorgehen gegen Covid-19, und das, obwohl doch an der Spitze der mĂ€chtigsten Institution „EU-Kommission“ mit Ursula von der Leyen ausgerechnet eine Medizinerin steht.

Stattdessen erleben wir wie in jeder Krise die Renaissance der Nationalstaaten, die Grenzen schließen, Notfallmaßnahmen ergreifen und KrĂ€fte dirigieren können. Außer in Deutschland, wo Kanzlerin Merkel um ihren Platz in der Geschichte bangt, statt ausgerechnet das zu tun, was die Schwefelpartei seit Jahren (wenn auch aus ganz anderen GrĂŒnden) fordert: die Grenzen zu schließen. Ihre Ausrede fĂŒr das Versagen von 2015 war, die Grenze sei ja schon offen gewesen, hĂ€tten also gar nicht mehr geöffnet werden können. Diesmal wird ihre Ausrede sein, dass unsere Nachbarn durch deren Grenzschließungen uns die Arbeit ja bereits abgenommen hĂ€tten. Welche SchwĂ€che!

Es ist die SchwĂ€che des Nichtstuns und Nichtregierens, dass sich lieber mit der BewĂ€ltigung der Folgen eigener Unterlassung befasst, statt in der Krise aktiv zu werden. Dies offenbart sich in der Art, wie heute politische Verantwortung ĂŒbernommen wird. Und zwar in der Krise, nicht bei Schönwetter! Als Helmut Schmidt als BĂŒrgermeister von Hamburg bei der Elbeflut 1962 die amerikanische Armee zu Hilfe rief, verstieß er streng genommen gegen Recht und Gesetz. Der Preis des möglichen Scheiterns war klar: er hĂ€tte seinen Hut nehmen mĂŒssen, wenn seiner Entscheidung kein Erfolg beschieden gewesen wĂ€re. Es gab vergleichbare FĂ€lle bei Adenauer, Brandt, Kohl und Schröder. Jedoch keine eindeutigen unter Merkel. Selbst fĂŒr das Sicherheitsversprechen fĂŒr deutsche Spareinlagen von 2008 brauchte sie Finanzminister SteinbrĂŒck als Garant an ihrer Seite.

Ängstliches Zögern lĂ€hmt unfĂ€hige Politiker ausgerechnet dort, wo Entscheidungen zu treffen und Maßnahmen anzuordnen sind, die nur zentral entschieden und angeordnet werden können. Dies und nur dies ist die DomĂ€ne eines Staates oder der EU, die sich stattdessen lieber damit befassen, möglichst tief in das Leben des Einzelnen regelnd einzugreifen, selbst wenn dieser nicht darum gebeten hat. Doch mutiges Handeln in Krisenzeiten schließ ein, dass man fĂŒr seine Entscheidungen – die richtigen und die falschen – gegenĂŒber seinem SouverĂ€n Verantwortung ĂŒbernehmen muss. Verantwortung zu ĂŒbernehmen bedeutet heute jedoch nur, nach einer ErklĂ€rung zusammen mit der ĂŒbernommenen Verantwortung den Raum einer Pressekonferenz zu verlassen und im Amt zu bleiben.

Wie wenig TuchfĂŒhlung unsere Politiker zumindest auf Bundesebene mit den Sorgen und Nöten der Menschen haben, zeigte sich erst in dieser Woche, als rings um Deutschland die LĂ€nder Notmaßnahme um Notmaßnahme verkĂŒndeten und es in Berlin nichts Eiligeres zu beschließen gab, als die Erhöhung der RundfunkgebĂŒhren ab 2021. Die Beurteilung dieser Taktlosigkeit liegt bei den BĂŒrgern irgendwo zwischen blankem Zynismus und kalter Verachtung und die BĂŒrger werden das auch nicht so schnell vergessen.

ZurĂŒckgeworfen von Covid-19

Wir hatten uns nicht nur auf staatliche Lenkung und Garantien verlassen, sondern auch dabei zugesehen, wie unsere Legislative jahrelang die Axt der „politischen Gestaltung“ an die Systeme legte, die uns so selbstverstĂ€ndlich geworden waren, wie der Wechsel von Tag und Nacht. Strategische Reserven wurden abgebaut und verschwanden, NotfallplĂ€ne wurden nicht aktualisiert, VerĂ€nderungen in Struktur und Gewohnheiten der Menschen nicht in Rechnung gestellt. Einige werden sich vielleicht noch an die etikettenlosen Fleischkonserven erinnern, die frĂŒher in SchĂŒben in den MĂ€rkten auftauchten, wenn in staatlichen Lagern die Notrationen umgeschichtet wurden. Lange vorbei. Die Berliner Senatsreserve, im Erinnerung an die Berlinblockade angelegt, wurde ab 1989 fĂŒr obsolet erklĂ€rt und abgeschafft. Als letzte Reminiszenz an kalten Krieg, Krisenvorsorge und schlechtere Zeiten bleibt vielen heute nur noch das samstĂ€gliche 12-Uhr-Proben der örtlichen Sirenen. Statt nun aber zu begreifen, dass sich diese Krise nicht mit den ĂŒblichen Barrikaden-Floskeln vom „Zusammen stehen”, „Haltung zeigen”, „offener Gesellschaft” und „Hand in Hand” wird vertreiben lassen, sind wir gestraft mit Journalisten, die den Schuss selbst dann nicht hören, wenn sie neben der Kanone stehen.

ZurĂŒckgeworfen auf die Frage, auf was im Leben eigentlich noch Verlass ist – und angesichts der FĂŒhrungsschwĂ€che unserer Politik steht alles in Frage – verfallen die Menschen in die unsinnigsten Verhaltensweisen. Denn ausgerechnet Toilettenpapier zu bunkern, als wĂŒrden die BĂ€ume morgen aufhören, Zellulose zu produzieren, zeugt nicht gerade von RationalitĂ€t und planvollem Verhalten. Doch wir haben es einfach verlernt, uns auf Krisen vorzubereiten und die noch vorhandenen rudimentĂ€ren Instinkte lassen uns in Richtungen laufen, die kein Psychologe mehr erklĂ€ren kann.

Meine Großmutter, Jahrgang 1901 und Zeitzeugin zweier Weltkriege, der Weltwirtschaftskrise von 1929 und der entbehrungsreichen Nachkriegszeit ab 1945 – noch dazu im östlichen Deutschland – wĂŒrde angesichts der aktuellen Hamsterei nur mĂŒde lĂ€cheln. Sie sammelte jedoch bis zu ihrem Tod 1977 Kohlen, Kartoffeln und RĂŒben von der Straße auf, wenn vorbeifahrende Fahrzeuge diese verloren hatten und ihre Abneigung gegen die Verschwendung von Lebensmitteln war episch! Denn Kohlen und RĂŒben bringen dich durch den Winter, Toilettenpapier eher nicht. Sie hĂ€tte sicher nicht verstanden, warum man die Energieversorgung von heimischer Kohle auf russisches Gas oder volatilen Wind umstellt, um so den zahlreichen AbhĂ€ngigkeiten noch eine weitere hinzuzufĂŒgen und immer dichter am Rand eines Blackouts spazieren zu gehen.

Nun möchte ich hier nicht dem einfachen und entbehrungsreichen Leben das Wort reden, das fĂŒr meine Oma noch Alltag war. Man kann das Streben nach VorrĂ€ten an Toilettenpapier auch anders interpretieren. Kern unserer Zivilisation sind womöglich eher die sanitĂ€ren und hygienischen Errungenschaften als die geisteswissenschaftliche Betrachtung der WeltlĂ€ufte. WĂ€re es anders, deckten sich die Menschen wohl statt mit Toilettenpapier lieber mit den Werken Prechts oder der Genderwissenschaft ein, um gut durch die Krise zu kommen – wobei nicht ausgeschlossen ist, dass man diese dem Zweck der Körperhygiene des SĂŒdpols zufĂŒhrt, wenn die Not groß ist. Vermutlich ist die Arbeit eines Klempners, eines Fliesenlegers oder eines MĂŒllentsorgers eben doch wesentlicher, wichtiger und wertvoller als die eines Professors fĂŒr vergleichende Genderologie. Doch wĂ€hrend die Netzwerke letzterer in schönster BlĂŒte stehen, haben wir die ersteren seit Jahren strĂ€flich vernachlĂ€ssigt.

GefĂŒhlte, ertrĂ€umte und wirkliche Katastrophen

Die politische Axt des Gestaltens fĂ€hrt aber auf viele Bereiche nieder und ganze Heerscharen von Aktivisten schauen dem stĂŒmperhaften Schnitzwerk zur Rettung der Welt applaudierend und anfeuernd zu. Stein fĂŒr Stein wird aus dem Pflaster der Straße gebrochen, dass wir aus den Errungenschaften der Zivilisation wie selbstverstĂ€ndlich unter den FĂŒĂŸen haben. Es braucht ja nicht erst Covid-19 um zu erkennen, dass Systeme wie die Energieversorgung, das Gesundheitssystem oder die Bundeswehr lĂ€ngst so auf Kante genĂ€ht sind, dass man schon kaum noch Resilienz in ihnen findet. Diese mangelnde Resilienz fehlt uns heute schmerzlich.

Auch dass den LkW, der den Nachschub an Seife, Nudeln und Toilettenpapier in die SupermĂ€rkte bringen möge, der ĂŒberall verteufelten Dieselmotor antreibt, wird manchen Aktivisten wohl erst heute klar, nachdem sie im Kampf gegen kurzlebige Stickoxide und ein paar Mikrogramm Feinstaub grobfahrlĂ€ssig erste Fahrverbote forderten. Die vor dem Feinstaub gerettete Menschheit stirbt am noch feineren „Staub“ viraler DNA – die Evolution hat wirklich Humor und kennt keine Gnade mit dem aufgeblasenen Ego notorischer Weltretter. Der Rettungswagen, der einen kollabierten Umweltaktivisten mit Dieselkraft in die Notaufnahme bringt, wo mit Braunkohle produzierter Strom die Infusions-Apparate und Beatmungsmaschinen betreibt, ist eine treffende Satire auf wohlstandsverblödete Problemsucher, die nie erkannt oder wieder vergessen haben, dass die Natur nicht unbedingt unser kuscheliger Freund ist, dem wir Gewalt angetan und nun retten können. Manchmal ist die Natur nur das Arschloch, das einfach das Licht ausmacht, wĂ€hrend wir ohne Toilettenpapier auf dem Klo sitzen.

Covid-19, ein unfreundliches „Hallo” der Natur

Wir haben es weit getrieben in letzter Zeit. In Paris wurde 2015 unter lautem Applaus beschlossen, die globale ErwĂ€rmung zu stoppen, ja, den Trend umzudrehen. Heute sitzen wir in einem mehrfach ausgebremsten, verwundeten Land quasi unter Hausarrest, wĂ€hrend die Natur draußen den FrĂŒhling vorzieht, die Krokusse blĂŒhen lĂ€sst und der frĂŒhlingshafte MĂ€rzwind flĂŒstert uns zu:

‚Ihr kleinen Menschen, das war also eure grĂ¶ĂŸte Furcht? Dass die Winter milder und die Sommer wĂ€rmer wĂŒrden? Ihr sorgtet euch um SĂŒdseeinseln, die dennoch einfach nicht im Meer versinken wollen. Ihr hattet Angst um den EisbĂ€ren, den ihr in Köln, MĂŒnchen oder Hamburg zu vermissen glaubtet, dabei geht es dem ganz prĂ€chtig. Eure Forschungsschiffe, die ihr aussendet, um das Abschmelzen der Pole zu dokumentieren, bleiben im Eis stecken. Eure Kinder gingen freitags nicht zur Schule, weil sie Angst vor der Zukunft hatten. Nun schließt ein Virus all eure Schulen und ihr habt wirklich Grund, euch zu fĂŒrchten. Ich will euch lehren, dass ihr Teil dieses Planeten seid, nicht dessen Normgeber oder Aufpasser. Eure Verletzlichkeit liegt in eurer Arroganz, ohne Zögern in jedes Nichts zu springen, wenn es nur eine große Bewegung verspricht und ausgerechnet das gering zu schĂ€tzen, was ihr euch ĂŒber Jahrhunderte mĂŒhsam erkĂ€mpft und erarbeitet habt.‘

ErgĂ€nzend zu diesem Machtwort der Natur fĂŒge ich eine kleine Anekdote an, die uns jetzt, da wir als Gesellschaft gegen den Abstieg und die Auflösung kĂ€mpfen, wie eine Nachricht aus einer ĂŒbergeschnappten Vergangenheit erscheinen mag.

In „besseren Zeiten“, als unsere Politiker jeden Tag eine weitere Sau durch Dorf jagten, um immer absurdere Wege zu finden, das Leben der Menschen zu reglementieren und den technischen Fortschritt zu geißeln, hatte unsere Umweltministerin Svenja Schulze die irre Idee, im Kampf um CO2-Einsparungen dem Internet ans Leder zu gehen. Man mĂŒsse ja nicht immer die höchste Auflösung fĂŒr Bild und Video einstellen, so Schulze, ganz im modernen Verzichtsprech, wie er Greta Thunberg so gut gefĂ€llt.

Nun hat Covid-19 auch die Freitagsdemos der Greta-JĂŒnger auseinandergesprengt und in die vernetzten Zimmer zurĂŒckgeworfen und Greta fordert via Twitter, die Streiks von zu Hause aus fortzusetzen. Und zwar, indem man Fotos von sich mit Streikschild postet, auf dem die immergleichen Forderungen zu sehen sind. Svenja Schulze und Greta Thunberg kĂ€mpfen hier an derselben Front und je erfolgreicher Schulzes Verzichtsforderungen wĂŒrden, umso schlechter könnte man die Forderungen auf den Schildern der Klimakinder wegen Verpixelung lesen.

Eine Weltretterbewegung, die durch die Natur in ihre sicheren, kĂŒnstlichen Alkoven zurĂŒckgedrĂ€ngt wird und von dort dem Verlöschen ihrer Botschaften durch deren Verwirklichung zusehen muss. Das wĂŒrde ich dialektischer Overkill nennen!

SpĂ€testens jetzt sollte auch dem Letzten klar sein, dass hier einiges gewaltig schief gelaufen ist und das die Menschheit wirklich elementareren Bedrohungen ausgesetzt ist, die wir im Gegensatz zu den gefĂŒhlten und erdachten Bedrohungen nie auf dem Zettel hatten. Covid-19 wird nicht das Ende der Zivilisation bedeuten. Aber vielleicht das Ende jener Welt, die wir fĂŒr beherrschbar und nach Belieben und GutdĂŒnken verĂ€nderbar gehalten haben.

Empfehlenswert ist auch der Blog des Autors.

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