Nachbetrachtung zu COVID

(Ein Essay von Fabian Nicolay, Herausgeber Achgut.com vom 24. Februar 2023)

Im Jahr 1966 verpflichtete sich die Bundesrepublik Deutschland gegenüber der UN, die Vorgaben des Völkerrechts einzuhalten, wie sie im Zivilpakt ICCPR vereinbart sind. In diesem „Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte“ ist festgelegt, dass „niemand ohne seine freiwillige Zustimmung medizinischen oder wissenschaftlichen Versuchen unterworfen werden“ darf.

Wir wissen mittlerweile, dass sich weder die Bundesregierungen unter Angela Merkel noch unter Olaf Scholz, aber auch nicht das Bundesverfassungsgericht während der Corona-Krise an den Zivilpakt gebunden fühlte. Sie hatten dabei breiteste Unterstützung von wissenschaftlicher, medizinischer und medialer Seite. Wir ahnen, dass deren Institutionen zum Teil selbst tief in Interessenskonflikte aus zivilem Auftrag und finanziellen Begehren verstrickt waren und noch sind. 

Mittlerweile werden die Indizien und Beweise immer drängender, so dass Absetzbewegungen, Vertuschungsversuche und gegenseitige Bezichtigungen der ehemaligen Seilschaften und Akteure fast täglich zu beobachten sind. Erste Rücktritte wurden erklärt, politische Bauernopfer werden folgen, immer mehr Klagen gegen die Folgen von Lockdown, Maskenpflicht und Impfung sind anhängig.

Für ein Menschheits-Experiment schamlos missbraucht

Eine durch die Folgen der Booster-Impfung im Rollstuhl sitzende 20jährige Frau hat sich mit ihrer Leidensgeschichte nun an die Öffentlichkeit gewendet. „Ich habe Regierung und Hersteller vertraut, dass es keine großen Risiken gibt” beklagt sie auf Welt-Online. Die Impfschadensmeldungen an das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) belaufen sich, wie das Portal vermeldet, auf mehr als 333.000 Impfgeschädigte, die mindestens um Anerkennung ihrer Leiden und in schweren Fällen um entsprechende Entschädigungen werden kämpfen müssen. Die Dunkelziffer der Geschädigten dürfte jedoch weit höher liegen.

Die Rechtslage ist äußerst diffus, weil die Haftungsfrage bewusst hintertrieben und in den Notverordnungen der Corona-Panikpolitik großenteils schlicht außer Kraft gesetzt wurde – zugunsten der beteiligten Impfhersteller. In den Schnellverfahren der Pharmaunternehmen wurden weder saubere Studien zu Wirksamkeit und Nebenwirkungen erbracht, noch nahm man generell auf die Vorschriften der Arzneimittelsicherheit Rücksicht. Ein unglaublicher Vorgang mit Billigung der staatlichen Aufsicht und im Mitwissen der Fachleute, was sich in solcher Art nie wiederholen darf. Denn es wurden Millionen Menschen in Deutschland, Milliarden weltweit bewusst getäuscht und ihre Verängstigung für ein Menschheits-Experiment schamlos missbraucht.

Neben dem persönlichen Leidensweg der Betroffenen ist der Kampf um Anerkennung der teilweise sehr schweren Symptome als direkte Folge der Impfung eine zusätzliche Tortur, denn große Teile der Ärzteschaft, die Bundesregierung und die Behörden, verweigerten bislang die Anerkennung einer Koinzidenz zwischen Impfung/Booster und Auftreten von Nebenwirkungen. Lieber nennt man es „Long Covid“. Das ist verständlich, denn die Maßnahmen-Manager sind alle Beteiligte an einem großen Schwindel, für den neben der Haftungsfrage auch der medizinische Sachverstand, die wissenschaftliche Skepsis und die präventive Fürsorgepflicht außer Kraft gesetzt wurden. Diese Leute werden sich in naher Zukunft den Fragen stellen müssen. Noch wird jedoch gemauert. 

Keine Seuche und Pandemie im eigentlichen Sinn

Es geht also um die Frage schuldhaften Handelns des Staats, der Politiker, der Wissenschaft und der impfenden Ärzteschaft. Dabei stehen zwar Haftungsansprüche der Geschädigten im Vordergrund, aber der Versagenstatbestand des gesamten Gesundheitsapparats während der Corona-Krise stellt die Gesellschaft vor ein Dilemma: Kann man diesem offenbar korrupten System überhaupt noch Vertrauen schenken? 

Deshalb ist es wichtig, dass sich die Opfer nun laut melden, dass sie sich „outen“ und Unterstützung erhalten, damit eine solche Farce und Bankrotterklärung der Bundesregierung, ihrer Gesundheitsminister und der ihnen unterstellten Institutionen nicht noch einmal geschehen können. Denn heute steht bereits fest: Es gab nie eine Gefährdung des Gesundheitssystems durch Corona, keine Überbelegung durch Seuchenpatienten, keine Seuche und Pandemie im eigentlichen Sinn. 

Die größte Gefährdung ging nicht vom Virus, sondern von Gesundheitsministern im Krisenmodus, ihrer Sparwut und der Raffgier von Pharma-Managern aus, die die Gunst der Stunde ausnutzten, um ein Genexperiment in einem riesigen Feldtest an der Menschheit zu erproben. Den Steuerzahler haben die Panikwirtschaft der Regierung und das schiefgegangene Genexperiment, die unisono in einer unsäglichen Verschwendungsorgie ohne ausreichende Kontrollmechanismen ausarteten, Milliarden gekostet (siehe Teststationen, Masken-Deals, Impfdosen-Beschaffung, Lockdown-Beihilfen). Wenn es zu gerichtlich festgestellten Schadensersatzforderungen kommt, werden die Summen weit höher ausfallen als damals beim VW-Dieselskandal.

Umso mehr ist es nun nötig, den Opfern zuzuhören. Das „Coming Out“ der Opfer wird es vielleicht richten. Es ist dringend nötig, dass sich viele melden und Aufklärung fordern, damit der Skandal endlich auffliegt. Wenn Menschen, die vormals ein gesundes, normales Leben führten, nach der Impfung aber unvermittelt im Rollstuhl sitzen müssen, weil sie an Herzinsuffizienz infolge eines Befalls von Spikeproteinen, Chronic-Fatigue-Syndrom (CFS) oder unerklärlichen Nervenschäden leiden, muss das wertfrei erforscht werden. Wenn die Übersterblichkeit in jüngeren Alterskohorten als sichtbar ungewöhnlich zu bezeichnen ist, müssen Statistiker die Daten analysieren und Evidenz herstellen. Es gibt vieles aufzuarbeiten.

Die Opfer müssen den Klageweg gehen

Die Politik, aber auch die instrumentalisierte Zivilgesellschaft haben – was Aufklärung betrifft – Ladehemmung. Die Corona-Folgsamen haben sich damals fanatisieren lassen und eine beflissene Jawoll-Haltung gegenüber der Obrigkeit eingenommen, die sie nun nicht so leicht loswerden. Wer will schon zugeben, Opfer eines staatlichen Betrugs geworden zu sein. Gibt es für solcherart Konditionierte noch Heilung? Politische Gifte und ihre naiven Abnehmer sind zwei kommunizierende Röhren, die in Deutschland immer zur Verfügung stehen.

Wenn Jens Spahn für sein Buch „Wir werden einander viel verzeihen müssen“ im heroischen Ton werben lässt, „wie die Politik in einer historischen Situation, für die es kein Beispiel gibt, der Krise Herr zu werden versucht, wie Kanzlerin, Ministerpräsidentenrunde, RKI und Experten um den richtigen Weg ringen“, verschweigt er natürlich die wahre Dimension der Katastrophe, die ihm sicher bekannt ist. Es geht in der Retrospektive eben nicht nur um eine Virus-Pandemie und ihre Beherrschung. Sie wurde zur politischen Versagens- und Vertuschungs-Pandemie, hinter der Lobbyisten ihre wahnsinnigen Vorteile realisierten. Heute entpuppen sich die Corona-Jahre als eine Zeit der Selbstermächtigung, die Tür und Tor für Selbstbedienungs- und Scheiß-egal-Mentalität, exorbitante Gewinne und absurde Steuergeldverschwendung, für Machtrausch und Gewissenlosigkeit öffnete. Solches hat die Bundesrepublik Deutschland noch nie gesehen. 

Lockdown, Maske und Impfregime waren Methoden einer gesamtgesellschaftlichen Geiselnahme. Eine Menge Bürger leiden heute noch am Stockholm-Syndrom. Hierüber werden wir reden müssen in den nächsten Jahren und die Augen derer öffnen, die bei jeder Gelegenheit sagen: „Alles gut“. Und das Strafmaß soll nicht von den Tätern festgelegt werden, sondern von unabhängigen Gerichten. Dazu müssen die Opfer den Klageweg gehen. 

Das Monströse von Machenschaften 

Wir werden weitere „Lockdowns der Vernunft“ verhindern müssen. Wir werden ebenso nichts verzeihen, was mutwillig, bewusst und aus Habgier erfolgte. Die Zeiten sollen vorbei sein, wo man Bürgern in einer riesigen gesellschaftlichen Versuchsanordnung einfach erklären kann, was sie zu tun haben und was nicht, obwohl das eindeutig den Grundrechten widerspricht. Wenn das als Lehre aus der „Pandemie der Gierigen“ zu ziehen wäre, dann hätten wir etwas gewonnen: Nämlich einen neuen Sinn für Freiheit und die Souveränität des skeptischen Bürgers.

Während im April 2020 Angela Merkel ihre „alternativlose“ Politik noch vor „Öffnungsdiskussionsorgien“ bewahren wollte, bekannte fast zeitgleich Jens Spahn, ihr damaliger Gesundheitsminister: „Wir werden einander viel verzeihen müssen“. Später machte er sein Buch daraus, damit die Frage, wie er das gemeint haben könnte, nicht nur von anderen beantwortet werden würde. Ich bin durchaus der Meinung, dass man Irrtümer und die daraus resultierenden Trugschlüsse und Fehlentscheidungen verzeihen kann. Aber das, was in der „Pandemie“ der Widerspruchslosen noch kam, lässt den Begriff der „Verzeihung“ wie eine Nebelkerze erscheinen, die dazu dienen soll, das Monströse von Machenschaften zu verschleiern.

Die Fakten liegen im Februar 2023 nämlich auf dem Tisch. Das Staatsversagen, das Versagen sämtlicher Organe der Gewaltenteilung, basiert nicht mehr nur auf „verzeihlichen“ Irrtümern, sondern – so kommt es immer mehr ans Licht – auf bewusst lancierten Fehlinformationen, ja, Fake News, die der Staat und seine Behörden, die Regierung, die Wissenschaftler, die Modellierer und ihre Wiederkäuer in den Medien und Werbeagenturen verbreiteten, um die Bürger hinters Licht und an die Impfung zu führen. 

Abrechnung mit falschen Politikern und Wissenschaftlern

Dabei hat man bewusst und mit einer gehörigen Portion krimineller Überheblichkeit Hunderttausenden Kindern und Impfopfern „unverzeihliche“, schwere psychische und körperliche Schäden zugefügt. Man hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit bewusst mit Füßen getreten und behauptete hingegen, man kümmere sich. Man hat die Menschen über die Gefahren der mRNA-Gentherapie in Form der Impfung im Dunkeln gelassen, die Aufklärung und Datendokumentation bewusst ausgesetzt, um die Bürgerherde weiter in die Impfenge zu treiben. Dazu musste man Zweifel an der Meinungsfreiheit sähen, Moralattitüden diktieren, Kritiker mundtot machen, Warner an den Pranger stellen und mit den Mitteln der Repression und Zensur niedermachen. Angela Merkels Kabinett hat damals höchst wahrscheinlich die Zensur bei den Digitalkonzernen persönlich veranlasst, damit das staatliche Narrativ vom Horrorvirus weiterlebe.

Für uns bei Achgut.com ist es nicht besonders erbaulich, publizistisch Recht zu behalten und feststellen zu müssen, dass die meisten unserer Warnungen und Voraussagen sich bewahrheiten. Hier haben sich die Autoren von Achgut.com und die normative Kraft des Faktischen als echtes Korrektiv erwiesen. Die sogenannten Faktenchecker können einpacken. Sie haben – wie ihre politischen Zuflüsterer – versagt.

Ende März erscheint in unserem Verlag das neue Buch unseres Autors Gunter Frank, das sich nicht wegducken wird vor der Erklärungsmacht der Obrigkeit und einer aufgeklärten Souveränität huldigt. Es ist eine Abrechnung mit falschen Politikern und Wissenschaftlern, ihren Helfern und Machenschaften. Es beschreibt den Skandal in seiner ganzen hysterischen Ungeheuerlichkeit. Sie dürfen sich darauf gefasst machen.

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